11. Januar

Niemals in der Welt hört Hass durch Hass auf. Hass hört durch Liebe auf. (Buddha)

Oft, wenn uns Böses widerfährt, denken wir als erstes an Rache. „Das zahle ich dem heim!“, ist die erste Reaktion. Was aber tun wir damit? Wir beschäftigen uns erstens mal für ganz lange Zeit mit negativen und zerstörerischen Gedanken, indem wir das uns passiertre Unrecht immer wieder in die Gegenwart holen in Gedanken, dann den Groll gegen den Täter wachsen lassen, um Rachepläne zu spinnen. Der so Bedachte weiss davon nichts. Er lebt in Ruhe und Frieden, während in uns der Bär tobt.

Es gibt den sinngemässen Spruch, dass Rache ist, wie wenn man jemanden umbringen will, das Gift aber selber trinkt. Da liegt viel Wahres drin. Denn: Selbst wenn ein Racheplan gelänge, der damit bestrafte wirklich litte: Was wäre in der Welt besser? Sehr wahrscheinlich wäre, tickte er gleich, dass er selber den nächsten Racheplan schmiedete. Und so nähme eine unendliche Geschichte ihren Anfang. Zu was Gutem führte sie nie.

Unrecht soll und darf nicht sein. Rache und Hass sind nie die Antwort. Wenn wir in einer Welt leben wollen, in welcher Liebe regiert, müssen wir entsprechend leben. Eine liebevolle Geste kann einen Kreislauf des Hasses oder des Böses durchbrechen. Jemand muss den Anfang machen.

3 Kommentare zu „11. Januar

  1. In jedem Anfang liegt ja der bekannte Zauber, wenn nach dem ersten Schritt eine Erwiderung erfolgt. Schön beschrieben, Hass oder Rache bringen niemandem etwas. Genieße deine tolle Umgebung.

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