15. Januar

Denn die Summe unseres Lebens sind die Stunden, wo wir lieben. (Wilhelm Busch)

Wir hetzen uns ab und wollen Dinge erreichen, setzen alles daran, um Geld und Ruhm anzuhäufen, rennen dem Erfolg hinterher. Schneller. höher, weiter – wir wollen hoch hinaus. Dafür bleiben oft andere Dinge auf der Strecke: Familie, Freunde, Partner, Alltagsfreuden.

Fragt man ältere Menschen am Ende ihres Lebens, was sie am meisten bedauern, ist es selten, dass sie nicht noch mehr gearbeitet, mehr Geld verdient, mehr Stunden im Büro verbracht hätten. Es sind verpasste Chancen im Leben, es sind nicht gelebte Träume, immer wieder aufgeschobene Freuden. Es ist die verpasste Kindheit der Kinder, dass nicht genug Zeit für die Liebe war und vieles mehr.

Blicken wir irgendwann zurück auf unser Leben: Was wird es wohl sein, woran wir uns gerne erinnern? Und: Räumen wir dem genügend Zeit ein im Hier und Jetzt?

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3 Kommentare zu „15. Januar

  1. Bei aller allgemeinen Unvernunft, die uns Menschen nachgesagt wird, sind wir über das ganze Leben betrachtet eher konservativ, was unsere Lebensplanung angeht. Am Ende des Lebens wären wir gerne mehr Risiken eingegangen, doch im Nachblick ist das leichter zu sagen, als im Augenblick der Entscheidung. Ich hoffe, ich habe eines Tages wenig, was es zu bedauern gilt …

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