2. Februar

„Der Mensch wird keinen Frieden finden, solange er sein Mitgefühl nicht auf alle lebenden Wesen erstreckt.“ (Albert Schweitzer)

Oft sind wir in unseren Gefühlen parteiisch. Die einen Menschen sind uns näher als die anderen. Wir sind den näheren zugewandter und wohlwollender gesinnt als den anderen. Wir wollen gute Menschen sein und Gutes tun, beschränken das aber auf einen ausgewählten Kreis von Menschen. Die anderen sind von dieser Haltung nicht betroffen.

Wie oft zürnen wir anderen Menschen? Wie oft lästern wir über sie, (ver-)urteilen gar, was sie tun? Wie oft lachen wir andere aus oder sinnen gar auf Rache, weil wir uns von ihnen in irgendeiner Form falsch behandelt fühlen? Wie oft regieren Zorn, Wut und gar Hass statt Liebe und Mitgefühl? Und wie viel vergiften wir damit? In uns und in der Welt um uns?

Sieht man alles mit allem verbunden, merkt man, dass die negativen Gefühle anderen gegenüber immer zu Unfrieden führen. In uns und zwischen den Menschen. Will man also Frieden finden für sich und die Welt, geht dies nur über umfassendes Mitgefühl.

In der östlichen Philosophie gibt es ein schönes Mantra:

Lokah samastah sukhino bavantu
(Mögen alle Wesen frei und ohne Leiden sein.)

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