13. Februar

„Du und ich: Wir sind eins. Ich kann dir nicht wehtun, ohne mich zu verletzen.“ (Mahatma Gandhi)

Keiner lebt für sich allein, wir sind alle mit allem verbunden. Ich atme die Luft um mich ein, nehme so diese in mich auf, nähre meine Zellen, welche den Sauerstoff verarbeiten und damit etwas in meinem Körper zum laufen bringen. Ich atme aus und gebe wieder etwas von mir ab an meine Umwelt. Ich esse die Früchte aus dem Garten, die von der Sonne und vom Wasser genährt wurden, die aus dem Boden Kraft zogen. All das geht in mich hinein. Und immer gebe ich auch wieder Stoffe zurück oder aber trage meinen Anteil dazu bei, dass das Wachstum gelingt – sei es durch giessen oder durch die Pflege des Gartens.

Da dies allen Menschen um mich herum genauso geht, sind wir also alle Teil eines Ganzen und als solche Teile miteinander verbunden. Alles, was ist, ist in uns und in den anderen genauso. Und: In jedem von uns ist auch dieses Ganze enthalten. Wie also könnte ich einen anderen Teil verletzen, ohne damit nicht auch mich zu verletzen?

Und: Je enger die Beziehung zwischen Ich und Du ist, desto unmittelbarer erfahre ich die Verletzung. Wenn ich also wieder einmal auf jemanden ganz Nahen böse bin, ihm gerne etwas Verletzendes sagen oder tun würde: Abgesehen davon, dass es nichts bringt als böses Blut und Leiden – ich verletze damit immer auch mich.

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