Ich bin nicht der Nabel der Welt

„Der Welt Schlüssel heisst Demut. Ohne ihn ist alles klopfen, horchen und spähen umsonst.“ Christian Morgenstern

Manchmal ist es ein tröstlicher Gedanke, zu wissen, dass man nicht der Nabel der Welt ist. Wenn etwas nicht läuft, wie es soll, ist das selten persönlich, sondern schlicht das, was ist. Nicht die Situation bringt das Unglück, sondern meine Haltung dazu. Das gilt nicht nur im Schlechten, das gilt auch im Guten: Oft gehört eine Portion Glück dazu, dass wir Dinge erreichen. Das heisst nicht, nichts mehr anzustreben, im Gegenteil: Würden wir es nicht versuchen, hätte das Glück keine Chance, sich einzufinden. Aber: Wir sollten auch mit einer Portion Demut dastehen und dankbar sein, dass ist, was ist.
Genauso sind wir nicht schuld, wenn die Dinge mal nicht so laufen wie gewünscht. Wir haben getan, was wir konnten, nach bestem Wissen und Gewissen. Mehr ging nicht. Wir sind nicht der Nabel der Welt. Und das ist gut so.

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