19. Februar

„Das Mitgefühl vermittelt uns ein Sinnerleben, das über die kleinlichen Belange, von denen wir üblicherweise eingenommen sind, hinausgeht. Es bringt Licht in unser Herz und nimmt uns den Druck von der Seele.“ (Thupten Jinpa)

Mitgefühl ist eines der wichtigsten (wenn nicht das wichtigste) Prinzip im Buddhismus. Nun kann man sich fragen, ob das, was man im Buddhismus lehrt, auch für uns im Westen Gültigkeit hat. Was passiert, wenn man einfach ein Prinzip aus einer Religion nimmt und dann dieses der Religion entkleidet? Hat es dann noch die gleiche Wirkung oder verliert es sie?

„Die tiefsten und besten Wahrheiten besitzen universelle Gültigkeit.“ (Thupten Jinpa)

Auch wenn uns gewisse Gedanken fremd erscheinen mögen und andere Theorien gar spanisch vorkommen: Das Prinzip des Mitgefühls braucht keinen buddhistischen Glauben, um zu wirken. Wir finden dieses Prinzip nicht nur in allen anderen Religionen, wenn auch mit anderen Worten, wir können es immer auch selber erfahren. Das ist es auch, was Buddha meinte, wenn er sagte, man solle nicht einfach Lehren aus Büchern oder von Lehrern holen, sondern selber erforschen und selber erfahren.

Und das, was dann am eigenen Leib erfahren wird, das ist wahr. Jenseits von Religionen und Dogmen, einfach im Hier und Jetzt eines Jeden, der es erfährt.

2 Kommentare zu „19. Februar

  1. Liebe Sandra Ein tröstliches, wahres und fast poetisches Zitat und ein ebensolcher Kommentar von Dir. Selber erforschen und erfahren, genau darum geht es. Aber wir haben diese fast menschenimmanente Fähigkeit der Neugier zu oft abtrainiert bekommen durch den Beibring-Wahn in unseren Schulen. Umso mehr helfen solche Gedanken, wie die Deinen, sie im Alltag von Zeit zu Zeit ins Bewusstsein zu rufen. Vielen Dank Peter

    Gefällt 1 Person

    1. Lieber Peter
      Herzlichen Dank für deinen Kommentar. Ja, unsere Schulen, aber auch Erziehung allgemein erstickt eigene Erfahrungen und das eigene Lernen von Kindern immer wieder. Herzensqualitäten sind es doch, die zählen im Leben. Diese gilt es zu pflegen und zu üben. Hoffen wir, dass immer mehr Menschen das erkennen und ein Umdenken stattfinden kann, das immer grössere Kreise zieht.
      Liebe Grüsse
      Sandra

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