20. Februar

„Mitgefühl ist unser bestmöglicher Schutz, und wie die großen Meister der Vergangenheit immer schon wussten, ist es auch die größte Quelle der Heilung.“(Sogyal Rinpoche)

Dass Mitgefühl nicht nur ein schöner Gedanke von einigen weltfremden buddhistischen Mönchen ist, erfährt sicher jeder, der sich in der Kunst des Mitgefühls übt. Auch die Forschung interessiert sich aber mehr und mehr für das Mitgefühl, und sie hat interessante Dinge herausgefunden:

  • Mitgefühl ist uns als Fähigkeit angeboren. Erst durch die Sozialisation lernen wir, zwischen den Menschen zu unterscheiden, denen wir es zuteil werden lassen, und denen, welchen nicht.
  • Wer selber Mitgefühl lebt, kann in Stresssituationen grösseren Nutzen aus der Hilfe und dem Wohlwollen anderer ziehen.
  • Soziales Engagement und Mitgefühl verzögern den Alterungsprozess
  • Mitfühlende Menschen sind insgesamt optimistischer
  • Mitgefühl ist eine sinngebende Kraft, weil wir uns als selbstwirksam erleben.
  • Mitgefühl ist ein gutes Mittel gegen Einsamkeit, welche man in unserer Gesellschaft schon fast als Volkskrankheit bezeichnen kann mit enormen Auswirkungen.
  • Mitgefühl ist eine Art der Bestätigung – der andere fühlt sich wahrgenommen und geschätzt.

Die Liste liesse sich weiter fortsetzen, aber: Reichen die Gründe nicht schon, um noch heute damit zu beginnen, mehr Mitgefühl in unserem Leben zu praktizieren?

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4 Kommentare zu „20. Februar

    1. Lieber Bernd
      Was mache ich bei Wut? Zuerst mal wirklich spüren, dass sie da ist und was sie in mir macht. Und oft spüre ich dann körperlich etwas und dazu den Impuls, der Wut Luft zu machen – meist auf eher destruktive Weise, indem ich am liebsten etwas gegen die Wand pfefferte, in der Hoffnung, dass sich die Enertgie so entladen könnte. Im Wissen, dass das nichts bringt, lasse ich das aber sein, sondern versuche, tief und ruhig zu atmen. Und dann versuche ich zu analysieren, was genau mich so wütend macht, was ich tun kann, ob überhaupt etwas. Und schon das bewusste Atmen mit dieser Analyse hilft oft, dass die Wut weniger wird. Oft denke ich dann auch an ganz vieles, das schön und gut ist in meinem Leben, unabhängig von dem Umstand, der mich gerade wütend gemacht hat. Und dann ist meist wieder Ruhe eingekehrt.
      Wie gehst du mit Wut um?

      Liebe Grüsse
      Sandra

      Gefällt 1 Person

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