2. März

„Vorstellungen sind mentale Muster, die nicht auf real existierenden Objekten beruhen.“ (Patanjalis Yoga Sutras, 1.9)

„Das kann ich nicht!“

Wer dachte nicht schon mal so bei einer bevorstehenden Aufgabe? Wer erklärte sich nicht schon selber, dass er die Prüfung sowieso nicht bestehe (obwohl er geübt hat), dass er den netten Nachbarn nicht anzusprechen brauche, weil er eh einen Korb kriege (obwohl der immer nett lächelt)? Woher wissen wir das? Wir stellen es uns vor, weil wir es glauben – weil wir nicht an uns selber glauben. Und ja, oft, wenn wir es dann trotz aller eigenen negativen Kommentare probieren, misslingt es wirklich. Eine sich selbst erfüllende Prophezeiung nennt man das.

Zu was wir in der Lage sind, zeigt sich erst, wenn die Lage eintritt und wir es probieren. Was kann schon passieren? Eine nicht geschriebene Prüfung bestehen wir sowieso nicht und der Nachbar wird ungefragt auch nicht mit uns ausgehen. Und: Wir haben im Leben durchaus schon schwierige Aufgaben gemeistert, Prüfungen bestanden und Verabredungen gehabt. Die Chance, dass das wieder klappt, besteht also.

Statt uns also einzureden, dass wir etwas nicht schaffen, ist es besser, dass wir uns positiv bestärken – und es dann einfach tun.

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