3. März

„Ein grosser Teil des Leidens ist hausgemacht.“ (Dalai Lama)

Oft sind nicht die Situationen selber schuld, dass wir leiden, sondern unsere Haltung zu ihnen. Wenn uns etwas dummes passiert, ist das sicher nicht toll, es mag auch sein, dass wir uns aufregen darüber. Nur: Wenn die Situation eigentlich vorbei ist, wir schon wieder mit anderem beschäftigt, hängen wir noch immer an dem Dummen dran und ärgern uns erneut. Und immer wieder. Und erzählen anderen davon, nur um uns dann gleich nochmals zu ärgern. Wir fangen uns selber in einer Spirale negativer Gefühle und lassen nicht los.

Wenn du dich das nächste Mal dabei ertappst, genau das zu tun, schau genau hin: Ist es wirklich nötig, die ganze Situation nochmals durchzudenken? Sind all die negativen Gefühle wirklich im Hier und Jetzt angebracht oder aber produzierst du die allein durch deine Gedanken an das Vorhergegangene? Könntest du damit aufhören? Was würdest dazu brauchen? Gäbe es aktuell etwas Erfreulicheres, an das du denken könntest, um so positive Gefühle zu wecken?

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3 Kommentare zu „3. März

  1. Noch eine Ergänzung: Wenn wir unser Leid schon selber machen, dann brauchen wir nicht auf eine Hölle warten – jeder sitzt bereits in seiner ganz privaten, kleinen, selbstgemachten Hölle aus Gier, Hass und Neid. Und das schlimme: die wollen da auch nicht raus!

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