Schreibend das Leben erkunden

„Geschichte schreiben ist eine Art, sich das Vergangene vom Hals zu schaffen.“ Johann Wolfgang von Goethe

Wenn mich etwas belastet, Situationen schwierig erscheinen oder aber Vergangenes nachhängt, schreibe ich drüber. Ich versuche dabei oft, nicht zu viel zu überlegen, sondern die Gedanken einfach aufs Papier fliessen zu lassen. Oft entwickelt sich dabei ein Weg von aussen nach innen:

Beschreibe ich zuerst noch die Situation, kommen später Gedanken und Gefühle dazu. Ab und an entwickeln sich auch Assoziationen oder Ideen, wie mit der Situation umzugehen. Nicht selten kommt es während des Schreibens auch zu einem Perspektivwechsel. Ich stelle mich in Frage, meine Reaktion, sehe im vorher nur Schlechten auch Gutes.
So oder so: Das Schreiben hilft mir, das Vergangene (und Präsente) zu erkennen, zu durchleuchten, damit umzugehen – und es schlussendlich auch loszulassen. Weil ich gemerkt habe, wie gut mir die schriftliche Innenschau tut, habe ich schon vor langer Zeit (fast) tägliche Schreibrituale eingeführt.

 

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