10. März

„Beschäftige dich vor allem damit, dich selbst kennenzulernen, das ist die schwierigste Aufgabe von allen.“ (Miguel de Cervantes)

Wir gehen zur Schule und lernen rechnen, schreiben, lesen. Wir haben Frühenglisch, Geometrie und Geschichte. Wir lernen, die Wurzel aus 49 zu ziehen und konjugieren französische Verben. Später machen wir eine Berufsausbildung, absolvieren ein Studium und Weiterbildungen in spezifischen Fachgebieten, nur: Was wir nie lernen, ist: Uns selber zu kennen.

Wer bin ich eigentlich? So tief drin? Wie wollen wir in der Welt zurechtkommen, wenn wir nicht mal uns selber kennen? Wer genau ist es, der dann durch die Welt geht? Wir nennen es „Ich“ und wissen nicht, wer das ist. Oft tun wir alles, um genau diese Selbsterkenntnis nicht zu kriegen. Wir lenken uns ab mit allen nur möglichen Dingen, um nur nicht mit dem konfrontiert zu werden, das tief drin sitzt – aus der Angst heraus, dass es weh tun könnte. Und ja, das ist möglich. Nicht alles in uns ist nur eitel Sonnenschein. Es gibt auch dunkle Seiten.

Sie nur zu verdrängen, kann aber nicht die Lösung sein. Sie bleiben und tun im Unbewussten das Ihre. Es braucht Mut, hinzuschauen, aber er lohnt sich. Je besser wir uns kennen, desto besser verstehen wir, wo in der Welt wir stehen. Dann müssen wir keinen Kampf gegen Windmühlen mehr zu betreiben, sondern sehen, was wirklich ist. Und wenn wir wissen, wo wir hin wollen, haben wir dann den Ausgangspunkt, von dem aus wir starten können.

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