12. März

„Denn die, welche sich selber kennen, wissen, was gut für sie ist.“ (Xenophon)

 

Was will ich?
Was brauche ich?
Was tut mir gut?

Wie oft passiert es, dass wir zu Dingen ja sagen, die wir eigentlich nicht wollen? Und wie oft sagen wir ja zu etwas und merken erst später, dass uns das nicht liegt, nicht gut tut, eigentlich keinen Platz gehabt hätte? Wie aber können wir wissen, was wir wirklich wollen, wenn wir nie genau hinschauen? Klar haben wir vordergründig unsere Abneigungen und Wünsche, doch wie sieht es tiefer drin aus? Und wie stimmen diese vordergründigen Bewertungen mit den tieferen Bedürfnissen überein? Haben wir Zeit und Kraft, ihnen nachzukommen? Entsprechen sie uns überhaupt wirklich?

Nur wenn wir uns darum bemühen, uns wirklich kennenzulernen, nur wenn wir unsere tiefen Bedürfnisse wahrnehmen, unsere Ressourcen einschätzen können, haben wir es auch in der Hand, richtig zu reagieren. Und ja, ab und an müssen wir dann auch nein zu etwas sagen, so unangenehm das sein mag, nur: Ein Nein zu etwas oder jemand anderem kann auch ein Ja zu uns selber sein.

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