14. März

„Wenn du wissen willst, wer du warst, dann schau, wer du bist. Wenn du wissen willst, wer du sein wirst, dann schau, was du tust.“ (Buddha)

Wir alle kennen wohl Phasen, in denen wir nicht zufrieden sind mit uns. Statt uns nun dafür zu verurteilen, können wir schauen, wie wir so wurden, wie wir sind, wie wir dahin kamen, wo wir stehen. Was haben wir in der Vergangenheit getan, das uns an diese Stelle führte?

Wenn wir dies herausgefunden haben, liegt es an uns, unser Verhalten zu ändern, um an einen anderen Punkt zu gelangen, einen, der uns besser zusagt. Solche Veränderungen sind sicher nie einfach, sie brauchen Zeit und es bedarf der Übung. Aber: Sie sind möglich.

Wenn wir also wissen, wie wir gerne wären, wenn wir ein Bild davon haben, was für ein Mensch wir sein wollen, gilt es, den Weg dahin zu finden, welcher über unser Tun führt. Wie kann ich das richtige tun, um der zu werden, welcher meinem besten Ich für mich entspricht? Und dann gilt es, loszulaufen auf dem Weg dahin.

Was wir säen, ernten wir, was wir tun, bestimmt, wozu wir werden.

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3 Kommentare zu „14. März

  1. Buddhas sowohl schöner wie hilfreicher Rat betrifft, soviel ich verstehe, die Reinkarnation: was ich jetzt bin, ist Ergebnis meiner Vorleben. Ich finde bei der Geburt Bedingungen (soziale, körperliche) vor, die nicht von mir verursacht zu sein scheinen, es aber doch sind.

    Was ich in meiner nächsten Existenz sein werde, ist Ergebnis meiner Handlungen in der jetzigen Existenz. Ich bereite die Ausgangsbedingungen für die nächste Geburt in diesem Leben vor. Diese Sichtweise ist ethisch sehr motivierend.

    Natürlich gilt dieses Prinzip auch für den jetzigen Lebenslauf, der Teil meines umfassenderen Lebenslaufes ist.

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    1. Nicht nur, Karma wirkt auch im aktuellen Leben von Moment zu Moment. Nicht dass Wirkungen immer sofort eintreten, aber alles, was wir tun, hat eine Wirkung und so wird das, was wird, weil war, was war.

      Die Reinkarnation ist im Buddhismus nicht ganz unumstritten. Thich Nhat Hanh hat das in einem seiner Bücher schön erklärt. Danach gibt es keine, da es weder Geburt noch Tod gibt, sondern nur Sein in sich verändernden Zuständen. Und da das, was ine geboren wird, nie sterben kann, kann es auch nicht wieder geboren werden.

      Da dies aber nicht für jeden verständlich ist, hat Buddha seine Lehre auf unterschiedliche Art verbreitet – immer denen angepasst, die es eben hörten. Und so haben wir heute unterschiedliche Lehren zu gleichen Umständen.

      Ob es nun in dem oder im nächsten Leben gibt, ob es nur ein Leben oder viele gibt, eines bleibt: Was du tust hat Folgen. Für dich und die Welt.

      Liebe Grüsse zu dir
      Sandra

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  2. Liebe Sandra, ich bin vollkommen einverstanden, wie ich ja auch im letzten Satz meines Kommentar sage: „Natürlich gilt dieses Prinzip (dass mein Tun Folgen hat) auch für den jetzigen Lebenslauf, der Teil meines umfassenderen Lebenslaufes ist.“

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