26. März

„Auf welche Art wird man mittelmäßig? Dadurch, dass man heute das und morgen jenes so dreht und wendet, wie die Welt es haben will, dass man der Welt nur ja nicht widerspricht und nur der allgemeinen Meinung beipflichtet.“ (Vincent van Gogh)

Wer immer versucht, es anderen recht zu machen, vergisst, dass er dabei jemanden vergisst: Sich selber. Klar sollen wir nicht durchs Leben gehen und nur unsere Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellen, nur sie ganz zu vergessen, hilft keinem. Durch die ständige Selbstaufgabe wird in dir eine Unzufriedenheit wachsen, die du bei einer (meist unpassenden) Gelegenheit den anderen spüren lässt. Und dann leidet ihr beide. Und: Je mehr Menschen um uns sind, denen wir es recht machen wollen, desto schwieriger wird es. Ein altes Sprichwort sagt denn auch:

Allen Menschen recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann.

Drum: Stehe für dich ein, nimm dich ernst, auch deine Bedürfnisse sind wichtig. Und: Alle Menschen haben Bedürfnisse und es ist wichtig, diese auch ernst zu nehmen. Bedürfnisse mögen sich in ihrer Wichtigkeit unterscheiden, nicht aber nach Menschen. Kein Mensch ist wichtiger als der andere, weswegen keines Menschen Bedürfnisse automatisch über denen anderer steht. Und schon gar nicht stehen die Bedürfnisse aller anderen über deinen.

 

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